Der Tag der Fotografie 19.08.2026

Bilder mit Geschichten: Wie die Freitagsfotografen den Welttag der Fotografie 2026 erlebten

Der 19. August ist nicht irgendein Datum im Kalender – es ist der Welttag der Fotografie. Für uns Freitagsfotografen war dieser Tag im Jahr 2026 der perfekte Anlass, um die Kameras einzupacken, bewusst vor die Tür zu gehen und den Blick für das Besondere zu schärfen. Dieser Artikel gibt unserem gemeinsamen Aufruf einen Rahmen: Er vereint die Arbeiten unserer Mitglieder, die genau an diesem Tag entstanden sind.

Doch hinter jedem Foto steckt mehr als nur Technik oder Bildkomposition. Jedes Bild erzählt seine ganz eigene Geschichte. Ob das spontane Lächeln eines Passanten in der Morgensonne, das Spiel von Licht und Schatten in einer ruhigen Gasse oder ein unerwarteter Naturmoment am Abend – unsere Mitglieder haben nicht nur den Auslöser gedrückt, sondern persönliche Momente festgehalten.

Warum wir ausgerechnet an diesem 19. August unterwegs waren? Um zu zeigen, wie vielfältig der Blick auf die Welt sein kann, wenn Menschen mit derselben Leidenschaft zur selben Zeit durch ihre Linsen schauen. Tauchen Sie ein in unsere kleine Galerie zum Welttag der Fotografie, entdecken Sie die Bilder unserer Mitglieder und lesen Sie die Geschichten, die diese Aufnahmen erst lebendig machen.

Jochen

Foto von Jochen:

Zum Thema „ World Fotografie Day“ hab ich mir überlegt, ein Foto in Form eines Stillleben zu erstellen, auf dem Alt und neu aus der Fotografie zu sehen ist. Hierzu habe ich ein paar alte schwarz-weiß Fotos aus meiner Kindheit kombiniert mit Alter und Moderner Fototechnik. Das ganze habe ich auf Pappkarton aufgebaut beziehungsweise aufgeklebt aus zeitlichen Gründen, habe ich das alles schon gestern gemacht, aber das Foto erst heute Morgen geschossen. Am Ende habe ich mit KI noch den Hintergrund geglättet und hier seht ihr das Ergebnis
Katja

Foto von Katja:

Fotografie ist für mich die Möglichkeit anderen meinen Blick auf die Welt zu zeigen, kreativ werden zu können und zu experimentieren.
Foto mit dem Huawei 30 Pro aufgenommen und bearbeitet mit einem Antikfilter
Marina

Foto von Marina:

Zium Tag der Fotografie war ich spontan am  Abend in der Stadt unterweg. Da hat mich der Kontrast zwischen den leeren Bänken und den 2 Fahrradfahrern begeistert.
Es ist für mich faszinierend, dass man mit dem kleinen Smartphone spontan Eindrücke einfangen kann, auch wenn man keine große Kamera dabei hat.
Fotografieren bereichert mein Sehen und Aufnehmen.
Gabi scaled

Foto von Gabi:

Hier meine Aufnahme zum heutigen World Photographie Day. Ich finde an der Fotografie faszinierend wie unterschiedlich ein Objekt abgelichtet werden kann, je nach Jahreszeit,Tageszeit, Blickwinkel und Belichtungszeit. Und ich war heute mal wieder in der Baille-Maille-Allee, dort sind einige Kunstwerke zu finden. Ich habe mal wieder einen Folichon, die von Ottmar Hörl erschaffen wurden, abgelichtet, diesmal mit der Kamera
Hubert

Foto von Hubert:

Das Foto habe ich heute mit meinem iPhone 16 Pro und der Kamera App Halide Mark II gemacht. ISO, Belichtungszeit und Fokus habe ich manuell eingestellt. Danach noch etwas Bearbeitung in PhotoLab. Als Tribute to Hasselblad ist das Foto quadratisch zugeschnitten :).
Zwischen dieser Kamera und dem Motiv, einer 500C/M liegen 54 Jahre technischer Entwicklung. Mich fasziniert das Niveau der heutigen Smartphone-Kameras. Ich frage mich, wie die Entwickler es z.B. geschafft haben, ein 5fach optisches Zoom in ein Smartphone einzubauen. Das resultiert in einer Brennweite auf Vollformat von 120mm. Oder etwa Computational Photography: Das mag nicht jeder gut finden, aber die Technik, die hinter Langzeitbelichtungen aus der Hand steckt, ist für mich ebenfalls extrem faszinierend.
Im Ergebnis hat man eine „Immer-dabei-Kamera“ mit der man spontan anspruchsvolle Fotografie betreiben kann.
Kersten

Foto von Kersten:

Die Idee hinter diesen Bild war das diese Kamera soviel Licht in Ihrem Leben empfangen hat, das sie auch etwas zurückgeben kann. Hinter der gläsernen Linse dieser Goerz von 1914 fraßen sich einst der Pulverdampf der Schützengräben, die Zerrissenheit der Zwanzigerjahre und die Asche des Zweiten Weltkriegs auf Rollfilm ein; sie überdauerte die bleierne Stille des geteilten Landes und belichtet heute – mit demselben feinen Schliff alter Berliner Optik – ein friedlich geeintes Deutschland im hellen Licht einer völlig verwandelten Welt.
Entstanden auf dem Küchentisch mit 2 Taschenlampen. Eine Taschenlampe von hinten bei geöffneten Verschluss und einen kleine Rollei Lampe mit einen Spot Vorsatz. Dazu als Ergänzung ein wenig Nebel aus einer  Nebelmaschine um den Lichtstrahl besser darzustellen. Das ganze vor einem schwarzen Hintergrund.

Diese Galerie zeigt eindrucksvoll: Die beste Kamera ist genau die, die man in diesem einen, perfekten Moment griffbereit hat. So faszinierend die Technik klassischer Ausrüstungen ist, so beeindruckend ist es, welche Meisterwerke heute direkt mit dem Smartphone entstehen.