Der Start unserer Bayreuther Fotogruppe

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Die Gründung

Der Freitag, der 13. – allein der Gedanke lässt bei vielen Schauer über den Rücken laufen. Schwarze Katzen, die von links nach rechts den Weg kreuzen, gelten in manchen Kulturen als Omen für Unglück. Doch was, wenn wir Ihnen sagen, dass genau dieser Tag für uns zum Symbol für Neuanfang, Kreativität und eine besondere Gemeinschaft geworden ist? Für unsere Gruppe ist der Freitag, der 13., nicht nur ein Datum im Kalender, sondern der Geburtstag unserer einzigartigen fotografischen Reise.

Ein Wendepunkt 

In der Welt der Fotografie gibt es oft einen bestimmten Weg, den man einschlägt. Man tritt einem Fotoclub bei, lernt die Regeln, strebt nach Anerkennung und Auszeichnungen. Das ist in Ordnung und lange Tradition und hat auch seine Berechtigung, ist aber nicht automatisch der Weg für jeden Fotografen. Wir schätzten die Kameradschaft in Vereinen und das gemeinsame Interesse, aber gleichzeitig spürten wir den Wunsch nach mehr Freiheit, mehr Kreativität und nach weniger Formalitäten, sprich nach einem Raum, in dem neue Ideen wirklich gedeihen konnten.

Wir saßen oft zusammen und philosophierten darüber, wie die Fotografie der Zukunft aussehen könnte. Wie können wir mit der Zeit gehen, ohne die Essenz unseres Hobbys zu verlieren? Wie können wir kreative Ideen zulassen, die vielleicht nicht in das starre Korsett traditioneller Clubs passen? Es war ein Prozess des Nachdenkens, des Verwerfens und des Neu-Entwerfens. Und aus diesem regen Austausch, aus dem Wunsch, Altes hinter sich zu lassen und Neues zu wagen entstand „Freitag der 13.“.

Kein klassischer Fotoclub: Eine neue Definition von Gemeinschaft

Wir wollen es ganz klar sagen: „Freitag der 13.“ ist kein Fotoclub im klassischen Sinne.  Stattdessen haben wir eine lockere Gemeinschaft geschaffen, eine Ansammlung von Gleichgesinnten, die vor allem eines teilen: die pure Freude am Fotografieren. Viel wichtiger ist uns die Leidenschaft für das Motiv, das Auge für den besonderen Moment und die Lust, gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen.

Wir treffen uns, um uns auszutauschen, voneinander zu lernen und uns gegenseitig zu inspirieren. Mal gehen wir gemeinsam auf Fototour, Fotografieren gemeinsam im Studio, mal tauschen wir uns über Bearbeitungstechniken aus, oder sitzen einfach nur gesellig zusammen und reden über unsere neuesten Aufnahmen oder den Urlaub. Es ist diese ungezwungene Atmosphäre, die „Freitag der 13.“ so besonders macht. Hier kann jeder so sein, wie er ist, und seine fotografische Vision ohne Angst vor Bewertung oder Konkurrenz entfalten.

Die gemeinsame Sache zählt

Die Fotografie ist für uns mehr als nur ein Hobby; sie ist eine Möglichkeit, die Welt um uns herum neu zu entdecken, Geschichten zu erzählen und Emotionen festzuhalten. Und diese Erfahrung wird noch intensiver, wenn man sie mit anderen teilen kann, die die gleiche Begeisterung empfinden. Bei „Freitag der 13.“ geht es um die gemeinsame Sache. Es geht darum, sich gegenseitig zu ermutigen, neue Dinge auszuprobieren und über den Tellerrand zu blicken.

Wir sind davon überzeugt, dass Kreativität am besten gedeiht, wenn sie frei ist von Zwängen. Wenn man sich nicht um Regeln scheren muss, wenn man nicht Angst haben muss, Fehler zu machen, dann kann man wirklich experimentieren und seinen eigenen Stil entwickeln. Und genau das möchten wir fördern. Wir ermutigen uns gegenseitig, aus der Komfortzone herauszutreten, neue Perspektiven einzunehmen und die Welt durch eine andere Linse zu sehen.

Und schwarze Katzen? Absolut sensationell!

Apropos schwarze Katzen und der Freitag, der 13.: Während einige Kulturen sie als Unglücksbringer sehen, haben wir eine ganz andere Meinung. Für uns sind sie einfach sensationelle Fotomotive! Ihr glänzendes Fell, ihre anmutigen Bewegungen und ihre oft geheimnisvolle Ausstrahlung machen sie zu perfekten Subjekten für unsere Kameras. Wir lieben es, ihre Eleganz einzufangen und ihre Einzigartigkeit in unseren Bildern festzuhalten. Vielleicht ist es ein kleiner Seitenhieb auf den Aberglauben, aber für uns ist es vor allem Ausdruck unserer Liebe zur Fotografie in all ihren Facetten.

Der Freitag, der 13. mag für manche ein Tag des Unglücks sein. Für uns ist er der glückliche Tag, an dem „Freitag der 13.“ ins Leben gerufen wurde. Ein Tag, der symbolisch für unsere Abkehr von Konventionen und unsere Hinwendung zu echter fotografischer Freiheit und Freude steht. Wir sind der lebende Beweis dafür, dass vermeintliches Unglück der Anfang von etwas Wunderbarem sein kann.