Licht- und Blitzkurs im Studio: Die Freitagsfotografen entdecken die Macht des Lichts!
An zwei spannenden Abenden tauchten die Freitagsfotografen n die Materie der Blitzfotografie und Lichtführung ein. Das große Studio bot die perfekte Kulisse, um theoretisches Wissen in praktische, „leuchtende“ Ergebnisse umzusetzen. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle Richard King von Kingunion, der uns sein Studio für dieses aufschlussreiche Licht-Training zur Verfügung gestellt hat.
💡 Von der Theorie zur harten Realität
Den Auftakt bildete eine PowerPoint-Präsentation, die uns systematisch durch die Welt der Blitzgeräte führte: vom einfachen Handy-Licht über den eingebauten Blitz, den flexiblen Aufsteckblitz bis hin zum professionellen Studioblitz. Anschließend erarbeiteten wir uns das theoretische Rüstzeug der Lichtführung. Ein zentrales Thema war dabei der Einsatz verschiedener Reflektoren und Lichtformer wie Softboxen, Schirme und Wabengitter. Sie sind der Schlüssel, um hartes Licht in weiche, schmeichelnde Beleuchtung zu verwandeln.
📸 Pauline im Spotlight: Erste Versuche
Für den Praxisteil stand uns geduldig unser Modell Pauline zur Verfügung – eine Schaufensterpuppe, die uns Nick dankenswerterweise mitgebracht hatte. Unsere ersten Aufnahmen entstanden vor einem weißen Hintergrund mit dem eingebauten Blitz direkt auf der Kamera.
Das Ergebnis war, wie im Theorieteil besprochen, wenig schmeichelhaft: Ein hartes Portrait mit starken, unschönen Schlagschatten. Das direkte, ungedämpfte Blitzlicht ist oft der Graus eines jeden Porträts!
Im zweiten Anlauf nutzten wir den Aufsteckblitz und richteten ihn indirekt auf die Decke. Sofort zeigte sich der Effekt: Das harte Licht wurde weicher, die Schatten reduzierten sich, und das gesamte Bild wirkte heller. Eine deutliche Verbesserung, wenn auch noch weit entfernt von einem Topmodell-Foto.
🌟 Der Aha-Effekt: Studioblitz und Softbox
Richtig kreativ wurde es mit dem Einsatz eines Studioblitzes und einem Standard-Reflektor. Pauline wurde seitlich angestrahlt, und das Resultat war erstaunlich:
- Feinere Zeichnung der Konturen.
- Die Möglichkeit, gezielt einzelne Gesichtspartien zu betonen.
- Ein kräftiger Schatten, der durch die Positionsänderung von Kamera und Licht kontrollierbar und gestalterisch nutzbar wurde.
Hier zeigte sich auch die Sinnhaftigkeit eines Statives für die Kamera im Studio, um präzise und wiederholbare Aufnahmen zu gewährleisten.
Im weiteren Verlauf optimierten wir unsere Fotos – die übrigens von allen Mitgliedern mit ihren eigenen Kameras und Handys aufgenommen wurden – kontinuierlich. Der Einsatz eines Aufhellers (weiß oder golden für wärmere Töne) brachte erste Verbesserungen.
Der größte Aha-Effekt stellte sich jedoch beim Einsatz einer Softbox ein: Pauline sah auf einmal fantastisch aus und entwickelte sich langsam, aber sicher zum Topmodell! Die Softbox lieferte das sanfte, gleichmäßige Licht, das für hochwertige Porträts unerlässlich ist. Abgerundet wurde die Session mit kleinen kreativen Kniffen, wie einer Taschenlampe für Glanz im Haar und dem Experimentieren mit verschiedenen Hintergründen.
🤝 Willkommen und Ausblick
Neben den praktischen Übungen wurden auch wichtige Grundlagen wie Graukarte, Belichtungsmessung und Verschlusszeiten am Rande thematisiert. Es waren zwei überaus lehrreiche und spannende Abende.
Besonders freuen wir uns, dass wir mit Margit, Werner und Volker gleich drei neue Gesichter in unserem Kreis der Freitagsfotografen begrüßen durften.
Die zwei Abende habben uns allen gezeigt, wie viel Kreativität und Kontrolle im Umgang mit künstlichem Licht steckt.
Bis bald und allzeit gutes Licht!
Eure Freitagsfotografen







Links zu Seiten die sich mit der Blitz- und Studiofortgrafie beschäftigen:
Zehn Licht-Setups für die Fashion-Fotografie | HENSEL
Portraitfotografie Beleuchtung: 5 simple Licht-Setups
Grundlagen der Studiofotografie | WhiteWall Magazin
Grundlagen_Studio_Fotografie_Nov_2013.pdf
Lichtsetzung in der Peoplefotografie ᐅ 5 Varianten im Vergleich